FAM-ily  

Financial and Actuarial Mathematics  
at Vienna University of Technology, Austria  

 

FAQ - Frequently Asked Questions

 

Wiederholung von negativen Prüfungen

kurz/grob:

  • STEOP: max. 3 Wiederholungsprüfungen (= max. 4 Prüfungantritte insgesamt), davon 3. Wiederholung kommissionell.
  • sonst: max. 4 Wiederholungsprüfungen (= max. 5 Prüfungantritte insgesamt), davon 3. und 4. Wiederholung kommissionell.

Auszug der Satzung der TU Wien: Studienrechtliche Bestimmungen § 21:

  • (1) Die Studierenden sind berechtigt, negativ beurteilte Prüfungen insgesamt viermal zu wiederholen. Die dritte und vierte Wiederholung sind jedenfalls kommissionell abzuhalten, wenn die Prüfung in Form eines einzigen Prüfungsvorgangs durchgeführt wird.
  • (2) Abweichend von Abs. 1 sind die Studierenden berechtigt, negativ beurteilte Prüfungen der Studieneingangs- und Orientierungsphase gemäß § 66 Abs. 1 und § 77 Abs. 2 UG dreimal zu wiederholen. Die dritte Wiederholung ist kommissionell durchzuführen, wenn die Prüfung in Form eines einzigen Prüfungsvorganges durchgeführt wird.
  • (3) Wenn es das Thema der Lehrveranstaltung erlaubt, sollen bei Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter Möglichkeiten für eine Wiederholung und/oder Ersatzleistung innerhalb der laufenden Lehrveranstaltung bzw. im laufenden Semester angeboten werden.

Laut Universitätsgesetz 2002, § 77 (3) kann auf Antrag der/des Studierenden auch die zweite Wiederholungsprüfung kommissionell sein.

Die Anmeldung für kommissionelle Prüfungen erfolgt (jedenfalls in der Fakultät für Mathematik und Geoinformation) am zuständigen Dekanat (Dekanatszentrum Freihaus)

 

Wiederholung von positiven Prüfungen

Auszug aus Universitätsgesetz 2002, § 77 (1):

  • § 77. (1) Die Studierenden sind berechtigt, positiv beurteilte Prüfungen bis zwölf Monate nach der Ablegung, jedoch längstens bis zum Abschluss des betreffenden Studienabschnittes oder bis zum Abschluss des betreffenden Studiums einmal zu wiederholen.
    Die positiv beurteilte Prüfung wird mit dem Antreten zur Wiederholungsprüfung nichtig.

Achtung: Auch wenn die Wiederholung der Prüfung schlechter oder überhaupt negativ ausfällt, ist die vorherige positive Note null und nichtig! Es zählt nach der Wiederholung der Prüfung nur die Note der Wiederholungsprüfung.

 

Kommissionelle Prüfungen

Nach 3 negativen Zeugnissen in einem Fach versendet TISS eine entsprechende Info/Warnung an den Studierenden, an die Prüfer, den zuständigen Studiendekan sowie die Studien- und Prüfungsabteilung. Darüber hinaus sollte im TISS die Anmeldung zur 3. (bzw. ggf. 4.) Wiederholungsprüfung für den Studierenden gesperrt sein.

Der Studierende muss sich dann zeitgerecht(!) für eine kommissionelle Prüfungen am Dekanat anmelden. Der Studiendekan stellt dann eine Prüfungskommission zusammen.

Im Falle einer schriftlichen Prüfung bzw. einem schriftlichen Prüfungsteil wird dieser nach der Anmeldung zur kommissionellen Prüfung regulär abgehalten. Am besten an Prüfer bzw. bei FAM besser an das Sekretariat wenden, damit eine Prüfungsanmeldung im TISS eingetragen wird bzw. eine Prüfungsanmeldung registriert wird (und entsprechend ganz sicher Prüfungsangaben vorbereitet sind).
Bei kommissionellen Prüfungen ist in jedem Fall eine mündliche Prüfung vor der Kommission vorgesehen - egal ob ein etwaiger schriftlicher Teil positiv oder negativ ist, selbst wenn der Prüfungsmodus "nur schriftlich" ist. Im Falle dass der Prüfungsmodus "nur schriftlich" ist und der schriftliche Teil eindeutig positiv ist, kann der Studiendekan auf die mündliche Prüfung vor der Kommission verzichten (er muss aber nicht).

Siehe auch Info vom Studiendekan: Kommissionelle Prüfungen (inklusive Diplomprüfungen und Rigorosen)

Eine negative 3. Wiederholungsprüfung im STEOP-Fall, sonst eine negative 4. Wiederholungsprüfung, hat das Erlöschen der Zulassung zum Studium an der Universität der letzten zulässigen Wiederholungsprüfung zur Folge (§ Abs. 62 UG).

 

Diplomarbeit / Diplomprüfung

Aufgrund mehrere Anfragen bezüglich Wahl des Betreuers einer Diplomarbeit bzw. Prüfer bei Diplomprüfungen hier etwas Info (soweit mir/Sandra bekannt):

Der offizielle Betreuer (bzw. Erstbetreuer und Erstprüfer) bzw. der Zweitprüfer bei der Diplomprüfung muss entweder berufener Professor der TU Wien ((Em.)O.Univ.Prof., (Em.)Univ.Prof.) oder habilitiert (Ao.Univ.Prof., Univ.Doz., Privatdoz., Associate Prof.) sein. Bei FAM sind das: Rheinländer, Schmock, Grandits, Gerhold, Hubalek, bzw. hier einige frühere Mitarbeiter wie Wolff (em.Prof.), Teichmann (ETH Zurich), Liebmann, Schachermayer (UniVie). Ein etwaiger Co-Betreuer muss nicht habilitiert sein und muss auch nicht an der TU Wien angestellt sein (auch Praktiker von Firmen sind möglich, wenn der Erstbetreuer zustimmt)

Prüfungen beim Betreuer (bzw. Zweitprüfer): Es gibt keine Vorschrift, wonach man Prüfungen bei dem Betreuer abgelegt haben muss oder während der Betreuung ablegen muss. Ein Betreuer kann aber natürlich sagen, er betreut nur Diplomarbeiten von Studis, die schon Prüfungen bei ihm gemacht haben oder nur mit der Voraussetzung, dass noch Prüfungen bei ihm gemacht werden. Das ist legitim. Wenn Du aber einen Betreuer findest, dem das egal ist, passt es auch.
Klar ist, dass der Betreuer bei der Diplomprüfung (Abschlussprüfung des Masterstudiums) Prüfer ist.

Wenn Du bei nicht-habilitierten z.B. bei Dr. Julia Eisenberg (Proj.Ass. bei FAM, VO Risiko- und Ruintheorie), einem externen Lektor oder bei einer Firma eine Diplomarbeit schreiben willst, brauchst Du trotzdem einen offiziellen (Erst-)Betreuer - im Bereich FAM, einen der oben genannten.

Bei der Diplomprüfung ist auch noch ein Zweitprüfer (für ein "Zweitfach") notwendig. Im Prinzip gilt die Regel, dass Erst- und Zweitprüfer aus unterschiedlichen Arbeitsgruppen/Forschungsgruppen sein müssen, wobei FAM eine Doppelforschungsgruppe am Institut E105 ist: einerseits Finanzmathematik, andererseits Versicherungsmathematik [so wie auch die Module im Studienplan :-)]. Jeder Prüfer kann aus dem Fach seiner Lehrbefugnis prüfen, unabhängig davon, ob er eine einschlägige LVA an der TU abgehalten hat oder nicht. Außerdem müssen sich die beiden Prüfungsfächer (Fächer, nicht Lehrveranstaltungen!) wohl unterscheiden.

Im Zweifelsfall bei weiteren Fragen den Studiendekan kontaktieren.

Offizielle Info:

 

Freie Wahlfächer und Transferable Skills

Bachelorstudium Finanz- und Versicherungsmathematik

Details siehe Modulbeschreibung im Bachelor-Studienplan (Seiten 18 u. 19, Stand 4.5.2018)

Es werden 18 ECTS benötigt. Einzige Einschränkung: mind. 3 ECTS aus den "Transferable Skills" aus dem Themenpool Technikfolgenabschätzung, Technikgenese, Technikgeschichte, Wissenschaftsethik, Gender Mainstreaming und Diversity Management - empfohlen: "Technik für Menschen für TM" (105.700).
Die Lehrveranstaltung "Einführung in das Programmieren für Technische Mathematik" (101.275) zählt für 6 ECTS "Transferable Skills".

Auch Wahl- oder Pflichtfächer des (aufbauenden) Masterstudiums sind als Freie Wahlfächer möglich - wer allerdings auch das Masterstudium absolvieren will (was ja meist der Fall ist), sollte vorab mit dem Studiendekan (Sprechstunden) klären, ob dies nicht später Probleme macht - klar ist, dass ein Zeugnis nicht sowohl für den Bachelor-Abschluss als auch den Master-Abschluss benützt werden kann!

Masterstudium Finanz- und Versicherungsmathematik

Details siehe Modulbeschreibung im Master-Studienplan (Seite 21, Stand 4.5.2018)

Es werden 9 ECTS benötigt. Einzige Einschränkung: mind. 4,5 ECTS aus den "Transferable Skills (vormals: Softskills)"

 

TU Computerräume: MS-Windows Programme

Da FAM eine Lehrveranstaltung anbietet, wo Excel benützt wird, hier einige Info zur Benützung von Excel bzw. MS-office in den Computeräumen (Interneträumen) der TU Wien:

MS-Windows-Programme (also Word, Excel, IE, Outlook, Powerpoint, Access,...) funktionieren in den Computeräumen der TU grundsätzlich auf den Windows-Rechnern UND auf den Linux-Rechnern - allerdings gibt es aufgrund der hohen Lizenzgebühren nur beschränkt viele Zugänge!

Windows-Rechner stehen definitiv im Freihaus Schulungsraum (EG, rot) zur Verfügung - dieser Raum wird allerdings immer wieder für Schulungen und Prüfungen gesperrt. Wenn das der Fall ist, dann sind oft (aber nicht immer) die Rechner in den hinteren Reihen des Computerraums FH2 (2.OG, gelb) als Windows-Rechner hochgefahren.
Es gibt aufgrund der Kosten nur beschränkt viele Computer mit Windows. Zum einen wegen der Lizenzen, zum anderen weil die Computer eine gewisse Mindest-Rechnerleistung benötigen (Linux begnügt sich mit weniger...) und die Ausstattung der Computerräume da nachhinkt...

Auf den Linux-Rechnern kann (für Euch versteckt über einen Citrix-Terminal-Server) auch auf MS-Windows Programme zugegriffen werden. Wenn ich es richtig verstanden habe, geht das über:
     Menü -> Office-Programme -> (z.B.) Excel.
Wenn allerdings die Anzahl der Lizenzen (ca. 40 für die ganze TU) überschritten wird, kommt eine Fehlermeldung.
(Jeder der auf einem Linux-Computer ein MS-Windows Programm - z.B. Excel, Word, IE, ... - offen hat, hat eine Lizenz 'besetzt'. Wenn Ihr also Excel benützt und später was anderes macht, bitte die Programme wieder ganz schließen. Idealerweise KEINEN Internet Explorer auf Linux-Rechnern starten, weil damit nehmt ihr anderen Studis die Möglichkeit Excel/Word zu benützen und Browser gibts ja ausreichend andere...)

Weiterführende Info zu Computerräumen der TU: http://www.zid.tuwien.ac.at/student/internet_raeume/, u.a. Auslastungsplan

 

Weibliche / männliche Schreibweise

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde teilweise die männliche Schreibweise verwendet. Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass sowohl die männliche als auch die weibliche Schreibweise für die entsprechenden Beiträge gemeint ist.